Archive for the ‘Business’ Category
Deutsche Vermögensberatung goes iPad
Die Deutsche Vermögensberatung, einer der größten deutschen Finanzdienstleister setzt zukünftig auf das iPad.
Als erster Finanzvertrieb wird die DVAG ihre Kunden mit eigenen Apps und der der Partner vor Ort mit einem der modernst-möglichen Touchpads beraten. Immer einen Tick schneller als die Konkurrenz zeichnet sich die DVAG immer wieder als Innovationstreiber in dem vermeintlich so “trockenen Geschäft” aus und beweist, dass es auch anders geht.
Dabei dürfte die DVAG mit seinen mittlerweile fast 40.000 Beratern einer der größeren Kunden für Apple in Deutschland sein.
Auch darüber hinaus versteht die DVAG es wie kein anderer aus der Branche sich an den aktuellen Entwicklungen des Web2.0 mit Blog & Co. zu beteiligen.
Yalook – Trendmap
Quo vadis Web 2.0 oder gar Web 3.0 im Bereich Online-Shopping? Was bringt dem interessierten Fashion-Shopper im WWW wirklich einen neuen Anreiz oder Mehrwert? Produktvideos zu Kleidern, zoombare Bilder und Filter für Farben und Stile haben verhältnismässig viele Shops bzw. gehören fast schon zum Standard.
Yalook, ein Unternehmen der OTTO Group hatte da eine besondere Idee – die “Trendmap“, welche seit kurzem Live ist und ein richtig interessantes “lokales” Shoppingerlebnis darstellt.
Hintergrund ist, in einem virtuellen Kleiderschrank die aktuell bestverkauften Produkte aus einer bestimmten Region anzuzeigen. Wenn man also wissen möchte welche Mode gerade in Köln, München oder Berlin angesagt ist gibt man die gewünschte Stadt ein und erhält kurze Zeit später einen Kleiderschrank mit Hosen, Blusen, Jacken, Gürteln, Schuhen und Sandalen die in dieser Region in der letzten Zeit am meisten verkauft wurden.
Die Ergebnisse sind natürlich anonymisiert. Interessant sind dabei aber die gewissen “modischen Unterschiede” zwischen den verschiedenen Regionen, was Farbe und Stil angeht. In einer hippen Stadt geht es im Kleiderschrank deutlich bunter zu als z.B in einer strukturschwächeren Region in der eher dunkle triste Farben bestimmend sind. Hamburg als Hansestadt trägt z.B. mehr blau als andere Städte.
Wer genau hinschaut erkennt noch eine weitere “Personalisierung” der entsprechenden Region die sich die Macher der Trendmap ausgedacht haben. Im linken Fenster neben dem Kleiderschrank blickt man immer auf ein für die Region besonderes Gebäude oder Wahrzeichen. Darüber hinaus wechselt auch der darunter stehende Stuhl sich mit einem Kerzenständer, Pflanzen, Yalook-Paketen und anderen Dingen ab.
Und last but not least für die SEO Fetischisten unter euch: Der unter dem Kleiderschrank angezeigte Text wird vollständig aus den darüber angezeigten Artikeln generiert und passt damit bei der entsprechenden Region und den dort beliebtesten Fummeln immer wie die Fusszehen in die Pumps.
WWK Versicherung verschickt “versehentlich” Spam
Die WWK kennt der ein oder andere evtl. als Versicherungsdienstleister. Bisher hatte ich mit diesem noch nicht das Vergnügen und werde es – zumindest in geschäftlicher Weise – auch in Zukunft nicht haben.
Denn vergangene Woche war ich verwundert, dass ich von einem offiziellen Vertriebspartner der WWK eine unerwünschte Werbemail mit der Bewerbung aller möglichen Versicherungen erhielt. Mit enthalten waren auch noch die ausführlichen Adressdaten des WWK Vertriebspartners und der WWK selbst. Sogar der Disclaimer der WWK mit Angaben der Vorstände etc. war in der Signatur vorhanden.
Überrascht über diese direkte Ansprache und interessiert daran, wo meine Emailadresse versehentlich gefunden wurde schrieb ich die WWK Hauptverwaltung in München mit einem Auskunftsgesuch nach §34 Bundesdatenschutzgesetz an.
Wenige Tage später erhielt ich von der „Referentin“ Datenschutz die Auskunft, dass alles nur ein Versehen wäre und und es sich um eine Namensverwechselung handeln würde. Das erklärte aber nicht, wie die WWK selbst oder deren Vertriebspartner tatsächlich an meine Emailadresse gekommen waren.
Eine weitere Anfrage wurde – diesmal per Email – mit dem gleichen Inhalt beantwortet. Zitat: “Es handelt sich um eine reine Namensverwechslung. Mehr ist dazu nicht auszuführen. Auch ein tieferer Sinn steht nicht dahinter.” Man kann sich also nicht erklären wie meine Emailadresse zur Nutzung von Werbemails gesammelt wurde. Ein einfache Erklärung wie z.B. “der Vertriebspartner hat willkürlich Emailadressen aus dem Internet kopiert” wäre wahrscheinlich nachvollziehbarer gewesen – wenn es denn so gewesen wäre was es ja nicht ist. Schließlich steht laut der WWK kein tieferer Sinn dahinter.
Nunja, damit hat der Vertriebspartner der WWK keinen neuen Kunden gewonnen es aber zumindest damit in meinen Blog geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Quo vadis Datenschutz, wenn dieser noch nicht mal bei Versicherungen vor “Verwechslungen” schützt.
Update: Nach einem zugegebenermaßen fast schon erwarteten “äußerst” freundlichen Schreiben der Rechtsabteilung der WWK habe ich den ein oder anderen Passus nochmal etwas genauer konkretisiert. Die WWK “würde sich freuen,” — wenn ich den Beitrag ändere oder entferne. Ich glaube dass es sie auch gefreut hat, dass es meinerseits keine Unterlassungserklärung gab und ich nicht weiter nachgebohrt habe woher meine Email-Adresse tatsächlich stammte. Persönliche Gedanken dazu wird man sich hoffentlich noch machen dürfen.
Fazit: Der Beitrag bleibt sozusagen als “Mahnmal” für Vertriebspartner von Versicherungen und anderen Unternehmen bestehen. Ich vermute, dass insbesondere die WWK im Zuge dessen auch mal ihre Policies zum Umgang mit Werbemails überarbeiten wird und den Vertriebspartnern ins Gewissen redet damit Emails nicht irgendwie zweckentfremdet werden. Ein nützlicher Link für den Anfang zum Thema Double-Opt-In wäre ja schonmal hilfreich.
Danke Plantronics
Mittlerweile hat mein Plantronics Voyager 510 Bluetooth Headset einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immernoch einwandfrei. Nicht jeder kommt mit Riesenakku hinter dem Ohr zurecht – der Miniaturwarn hält ja in den letzten Jahren bei allerlei Dingen an, die man sich ins Ohr stecken kann.
Doch nach der bisherigen Nutzung und einer längeren Zeit im Auto während eisiger Temperaturen war der Schaumstoff des Ohrstöpsels stark angegriffen und brüchig. Nach einer Support-Anfrage über das Kontaktformular an Plantronics erhielt ich nach zehn Tagen die Rückmeldung, dass man mir unbürokratisch Ersatz per Post zukommen lässt. Das nenn ich mal Kundenservice. Die andere Alternative wäre ein neues Headset gewesen.
Gesagt, getan. Nach einiger Zeit erhielt ich einen flachen C4 Umschlag in dem ein komplettes Set aller verfügbaren Ohrstöpsel und Windschutzaufsätze vorhanden war. Mittlerweise setze ich das Headset wieder ein. Sogar mit dem spritzwassergeschützten Mobilteil DeTeWe Aastra 630D mit Bluetooth-Funktion lässt sich das Plantronics Voyager 510 koppeln.
How-To: Downgrade der Microsoft Zugriffslizenzen
Eine Menge Unklarheiten scheint es derzeit noch bei einem erforderlichen Downgrade der 14-stelligen Microsoft Server 2008 Zugriffslizenzen auf die 25-stellige 2003er Variante zu geben. Dies wird in letzter Zeit immer häufiger praktiziert, da 2003er Zugriffslizenzen nur noch eingeschränkt lieferbar sind, aber noch viele Unternehmen Microsoft Windows Server 2003 Betriebssysteme im Betrieb einsetzen. Laut Microsoft ist das Downgrade nach bestimmten Regeln ohne Weiteres möglich. Lediglich etwas Geduld sollte man mitbringen. Wie es scheint, weiß auch nicht jeder Mitarbeiter an der Microsoft Hotline gleich bescheid und verwechselt die CAL Lizenzen auch mal mit den Terminalzugriffslizenzen.
So wirds gemacht:
- Bei der Hotline 00800 – 2 28 48 28 3 oder 069 – 500 700 25 anrufen
und dabei je nach Auslastung viel Geduld ( > 15 Minuten) mitbringen. - Falls man noch kein Microsoft Kunde ist seine Kundendaten angeben und das Downgrade beantragen
- Man erhält eine Bearbeitungsnummer
- Die Bearbeitungsnummer am Besten mit einem kurzen Anschreiben und der Originalrechnung des Lieferanten (die Lizenznummern müssen darauf enthalten sein!) an die Faxnummer 01805 – 251190 senden. Ein Lieferschein hatte bei mir auch gereicht ich würde allerdings die Rechnung bevorzugen.
- Man erhält an die im Telefonat angegebene Emailadresse eine Bestätigung wenn das Fax eingegangen und in Bearbeitung ist
- Nach zwei bis drei Tagen (je nach Auslastung) erhält man die 25-stelligen Lizenzcodes für seinen Microsoft Windows Server 2003 ebenfalls an die ursprünglich angegebene Emailadresse
- Alternativ kann man die Anfrage statt per Fax auch an die Emailadresse
direct-mar@msdirectservices.com richten
Gutes iPhone – schlechtes iPhone
Normalerweise habe ich mit Fälschungen jedweder Art eigentlich nichts zu tun, obwohl ich auch schonmal eine schlechtere Kopie eines iPhones in der Hand hatte.
Heute war es wieder soweit. Ich hatte mal wieder eine Kopie auf dem Tisch. Auf den ersten Blick sogar eine richtig Gute, sogar die vermeintliche Originalverpackung war dabei. Dabei fiel mir aber gleich auf, dass die kleine schwarze Lasche (ihr wisst was ich meine
) unter dem iPhone fehlte. In die Hand genommen erblickte ich auf dem bereits vorher ausgepackten Teil unzählige Fingertapser auf dem Display und der Rückseite wie man sie von einem 3G(S) so nicht gewohnt ist. Erst auf den zweiten Blick fiel mir bei der ausgeschalteten Kopie auf, dass das Display kleiner ist als normal.
Ungläubig drehte ich das Ding um und sah – ja eigentlich nichts auffälliges. Erst ein Vergleich mit meinem eigenen und 100% echten iPhone war erkennbar, dass die
Beschriftung und das Apple Logo deutlich matter sind. Auch die Schriftart, Größe und Symbole sind bei genauerem hinsehen nicht identisch. Zusätzlich bemerkte ich im direkten Vergleich, dass die Haptik der Fälschung eine andere ist. Es füllt sich tatsächlich – billiger – an. Erst recht fällt die Fälschung aber an der Buchse für den Kopfhörer auf.
Wo sich sonst ein schön geformtes Loch für den Klinkenstecker befindet klafft ein unförmiges Löchlein in das gerade mal eine Büroklammer passt. Interessant aber gar nicht mal überraschend ist auch, dass die angegebenen 16 GB auf der Rückseite des gefälschten iPhone mitnichten auch darin enthalten sind. Ungefähr gerade mal 2 GB könnten theoretisch genutzt werden.
Alles in allem ein Griff ins Klo und echt ärgerlich, dass sich anscheinend Leute für solche Fälschungen interessieren und ein Markt dafür vorhanden ist. Wer will sowas? Das muss einem doch sehr peinlich sein. Umso schlimmer, dass die Nutzung derartiger Fälschungen angeblich nicht strafbar ist oder hat sich seit März 2008 da etwas geändert? Lediglich beim Import könnte man Ärger bekommen.
Bitte nicht kontaktieren…
Es ist ein Unding und verbreitet sich schleichend: Unpersönliche, anonyme und alleinstehende Kontaktformulare.
Einst gepriesen für effektiven Spamschutz, sind sie mittlerweile durch immer bessere Email-Spamfilter eigentlich überflüssig. Sie selbst sind bei schlechter Implementierung sogar eher eine Gefahr für die Sicherheit des Servers. Oft muss ein Captcha vorgeschaltet werden, um sich vor dem eigenen Formular und unerwünschtem Spam zu schützen. Das Ausfüllen überflüssiger Felder wird in Zeiten der eigentlich erforderlichen Datenvermeidung dem Nutzer aufgezwungen. Je nach Browser lässt sich das grundsätzlich zu kleine Fenster für die eigentliche Nachricht nicht immer selbst vergrößern.
Je nach Länge des Textes und Dauer der Eingabe ist nach einem zittrigen Klick auf den Absenden-Button der Text unwiderbringlich in einem Session Timeout verloren gegangen. Na dann lieber nochmal vorher per Copy-Paste zur Sicherheit auf dem Schreibtisch zwischenspeichern. Ein ausweichender Klick auf das Impressum offenbart dann entweder ein unvollständig gepflegtes Impressum, nur die Telefonnummer der Zentrale oder einen Ansprechpartner ohne Emailadresse. Wirklich schade. Oft wirkt dies wie eine Barriere. Dabei bietet der Inhaber durch seine Webseite doch eigentlich an mit ihm in Kontakt zu treten, oder?
Dann lobe ich doch eher das Projekt Kundenzufriedenheit bei 1und1, auch wenn ich dort kein Kunde bin.
Das strahlt Persönlichkeit aus.
Der direkte Kontakt über eine Email-Adresse, ein damit verknüpfter Name und noch besser ein Bild mit einem Lächeln des Gegenüber macht die Kontaktaufnahme leichter und viel persönlicher. Selbiges lässt sich auch als Email-Signatur sehr gut einsetzen.
Durch die Angabe einer direkten Email-Adresse lässt sich als Absender auch die eigene persönliche Email-Signatur (sofern man eine hat) und das gewohnte Email-Programm nutzen und ggf. auch gleich Bilder anhängen, wenn dies nötig ist. Stattdessen bestehen durch das Kontaktformular mehrere Barrieren.
Wenn schon ein Kontaktformular vorhanden ist, würde ich mir sinnvolle Auswahlmöglichkeiten als Betreff wünschen, die idealerweise auch gleich zu den entsprechenden Abteilungen statt zentralisiert verteilt werden. Alles machbar aber oft vernachlässigt. Ein eindeutiger Hinweis nach dem Absenden, dass die Nachricht angekommen ist sowie die Angabe dass innerhalb einer bestimmten Zeit auf die Anfrage geantwortet wird wäre von Vorteil. Dann kann der Absender trotz der Anonymität die das Formular ausstrahlt, mit einer zeitnahen Beantwortung seiner Anfrage rechnen.
Wie sieht es bei Ihnen und Ihrer Webseite aus? Haben Sie auch eines der tausend anonymen Kontaktformulare und wollen dies nun mit der Ihrem eigenen Konterfei ändern?
Wer mir hier zu diesem Blog einen Kommentar hinterlassen möchte muss leider auch ein Formular benutzen, dieses aber ganz ohne Captcha mit Fremdsprache. Hier geht es aber nicht anders und ist durchaus sinnvoll.
Retten und Bergen
Liebe Presse,
immer wieder muss man in Berichten lesen, dass “mehrere Verwundete bei dem Unfall geborgen wurden”. Leider gibt es immer wieder Journalisten die “Retten” und “Bergen” verwechseln, wodurch dem Leser im schlimmsten Fall sugeriert wird, dass alle Opfer tot sind, obwohl dies evtl. nicht so gemeint ist. Dabei macht es sehr wohl einen Unterschied genau zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden.
- Gerettet (retten) werden Personen und Tiere welche noch leben.
- Geborgen (bergen) werden Personen und Tiere welche tot sind,
sowie Sachgegenstände.
Dieser kleine aber feine Unterschied findet sich auch bei Trage und Bahre wieder. Lebende werden niemals auf einer Bahre aus dem Gefahrenbereich getragen, sondern immer mit einer Trage.
Die Bahre wäre dann eher mit den schwarzen Autos und gut gekleideten Männern in Verbindung zu bringen. Zwar werden hier beide Begriffe laut Wikipedia synonym verwendet, der Sinn ist aber ein anderer, bzw. erschließt sich bei falscher Verwendung der Begriffe dem gebildeten Leser ein falsches BILD.
Sparkasse stellt Kreditkartenabrechnung online
Die Sparkasse Bühl stellt die Kreditkartenabrechnung online zur Verfügung. So wurde auch ich als Sparkassenkunde am 25. August zu dieser Umstellung angeschrieben. ”Die Umstellung erfolgt automatisch…”. Hat man nach 35 Tagen nach Bereitstellung der Kreditkartenabrechnung im Internet diese dort noch nicht selbst abgerufen, wird diese am Kontoauszugdrucker ausgedruckt oder wie gehabt per Post zugestellt.
Immer öfter mache ich allerdings die Erfahrung, dass Geschäfte und Unternehmen keine Kreditkarten mehr annehmen. Die Kreditkartenfirmen ziehen sich mittlerweile einen nicht unerheblichen Teil an Gebühren ab. Der Slogan: “VISA – Die Freiheit nehm’ ich mir.”, zählt meiner Meinung nach für den Kunden schon lange nicht mehr. Man müsste eher schreiben: “VISA – Die Gebühr die zieh’ ich mir.”
Ich wüsste also nicht wo der Vorteil für den Kunden ist, außer dass er sich – eher zum Nachteil – extra im Internet für die Abrechnung einloggen muss. Deshalb widerspreche ich der Einsparungspolitik der Sparkasse und der Kreditkartenunternehmen und möchte meine Abrechnung zukünftig weiterhin und ausschließlich in analoger Papierqualität erhalten. Meiner Meinung nach wird hier der Service langsam und schleichend auf die zunehmende Eigenaktivität des Kunden abgewälzt.
Mac is sexy…
Der Beweis ist vollbracht! Von mir bedruckt mit einem Freejet 320 Direktdrucker.

