Archive for the ‘Persönlich’ Category
Graue Schrift – digitale Tinte sparen
Tinte ist teuer. Genauer gesagt sehr teuer. Mit hochgerechnet bis zu über 3000,- Euro pro Liter ist die nasse Farbe für HP, Canon, Epson & Co. zum Fortbestand derer Unternehmen existenziell. Die Preise und das schnelle Aufbrauchen der oft viel zu kleinen Kartuschen führen seit jeher dazu, dass sich viele Menschen mit Maßnahmen zur Tinteneinsparung beschäftigen. Tools, Programme, der klassische Entwurfsmodus aber auch Einstellungen zur Menge des Tintenauftrag in den Original-Druckertreibern führen manchmal subjektiv oft aber auch tatsächlich durch geringeren Verbrauch zu einer längeren Nutzung der Kartusche.
Durch diese Einsparung ist das Druckbild bei Texten zwar nicht mehr ganz so kräftig schwarz, dennoch reicht der verringerte Tintenauftrag völlig für das lesen des Textes aus. Den meisten würde es wahrscheinlich noch nicht einmal auffallen, das im Sparmodus gedruckt wurde.
Eine weitere Entwicklung in der digitalen Welt beobachte ich nun schon seit einer Weile. Ich bin mir nicht sicher ob beide Dinge miteinander zusammenhängen, es scheint aber eine gewisse Einsparmentalität von kräftigen schwarzen gut lesbaren Texten zu geben – auf Kosten der Usability. Im Web.
Graue Schriften auf Webseiten und Newslettern – das Einsparen digitaler Tinte wird auf smoothigen Designwebseiten bei denen Grafik über alles geht gerne verwendet. Auch in Newslettern oder automatisierten Email-Bestätigungen hat diese Unart bereits Einzug erhalten.
Aus dieser grauen Masse lassen sich kaum noch relevante Informationen erfassen. Man muss sich zwangsläufig mit seinem Auge auf eine objektiv schlechter lesbare Schrift einstellen und mehr konzentrieren. Für den User wichtige und relevante Informationen gehen schlimmstenfalls unter. Zwar sieht die grau abgestufte Schrift auf Webseiten häufig ganz nett aus und passt sich in das Gesamtbild ein, beeinträchtigt aber den Informationsfluss und mindert die Usability.
HDR Fotografie
Bereits seit langem hatte ich vor mit meiner mittlerweile doch schon in die Jahre gekommenen Canon EOS 350D in der Dämmerung durch die Bühler Straßen zu ziehen und Langzeitbelichtungen sowie HDR Aufnahmen zu machen und so langsam mal die Welt der Fotografie etwas genauer zu entdecken. Insbesondere die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten an den aktuellen DLSRs verlangen einem doch etwas Übung und Erfahrung ab.
Letztens waren wir nun also zu dritt unterwegs und haben unsere ersten Schnappschüsse gemacht. Für den Anfang sind wir ganz zufrieden und werden unsere abendlichen Streifzüge weiter ausbauen.
Bisher nutze ich dafür das simple und einfache HDRtist. Ich habe aber das Gefühl, dass sich mit professionelleren Programmen noch mehr herausholen lässt. Hat da jemand bereits weitere Tipps?
Rauchmelderspende von der Sparkassenversicherung
Heute wurde der Bericht über die Unstimmigkeiten zwischen dem Land Baden-Württemberg bzw. der zuständigen Behörde Vermögen und Bau aus Pforzheim und mir veröffentlicht. Durch die Schwelbrände in den vergangenen Jahren stellte ich als unabhängiger Brandschutzbeauftragter die Forderung Rauchmelder im Treppenhaus zu installieren und das aktuelle Brandschutzkonzept vorzulegen. Nichts dergleichen geschah. Verständlich, den einerseits sind Rauchmelder in Baden-Württemberg leider immer noch keine Pflicht und ein Brandschutzkonzept für dieses staatliche Gebäude mit einem erhöhten Risikofaktor hat noch nie bestanden.
Die Behörde verfolgt hier die festen Pfade der bürokratischen Regeln und riskiert ggf. durch bereits vorgefallene Fälle im schlimmsten Fall die Versicherung.
Beide regionalen Zeitungen, das Badische Tagblatt und der Acher- und Bühler Bote haben ihre Arbeit gut gemacht und das Thema zufrieden stellend beleuchtet. Geändert hat sich leider trotzdem nichts. Dennoch ist es ein Erfolg, dass man das Thema auch auf Grund des kürzlichen Wohnungsbrandes mit einem Toten nochmals aufgreift und der Öffentlichkeit in Erinnerung ruft.
Fazit: Jeder ist – zumindest was Rauchmelder betrifft – in Baden-Württemberg für sich selbst verantwortlich.
Doch ganz überraschend klingelte es heute morgen kurz nachdem ich die Berichte selbst gelesen hatte an der Wohnungstür und ein Herr und eine Dame von der Sparkassenversicherung aus Bühl kamen auf Grund der Zeitungsberichte auf einen spontanen Überraschungsbesuch durch. Der Geschäftsstellenleiter Rolf-Stephan Vogt und seine Kollegin hatten vier Rauchmelder für unser Treppenhaus im Gepäck. Vielen Dank dafür!
Diese werde ich heute nachmittag mit meinem Nachbarn in jedem Treppenhaus installieren. Natürlich wäre es anfangs auch einfach gewesen selbst Rauchmelder zu installieren, dies ist aber in einem staatlichen Gebäude genehmigungspflichtig. Zudem wäre es zu einfach gewesen, die Behörde und das Land Baden-Württemberg nicht mindestens mit dem Thema zu konfrontieren und zu sensibilisieren. Vielleicht wird es in unserem Bundesland auch irgendwann eine Pflicht für Rauchmelder geben. Eine Verringerung von bis zu 50% der Brandtoten im internationalen Vergleich sprechen für sich.
Ein weiterer Bericht in der regionale Presse zu der Übergabe der Rauchmelder durch die Sparkassenversicherung wird voraussichtlich in Kürze folgen. Wen das Thema noch näher interessiert kann sich die eindrucksvolle RTL Reportage zum Brand im Kinderzimmer anschauen.
Henri ist da!
Es ist soweit. Unser Sohn Henri Erik ist da. Er erblickte am 29. Januar 2010 um 05:02 Uhr im Klinikum Mittelbaden das Licht der Welt. Für interessierte Verwandte und Bekannte haben wir eine regelmäßig aktualisierte Bildergalerie eingerichtet.
Dyson Airblade – die Revolution auf der Toilette?
Wer kennt das nicht? Man(n) ist in der Stammkneipe oder in seinem Lieblingsbistro. Irgendwann ist dort dann auch mal die Zeit zum Toilettengang. Und was erwartet uns da häufig? Ein alter, viel zu heiß oder zu kalt blasender Händetrockner. Oder so ein neumodisches Ding mit automatischer “Hand-unten-drunter-heb” Erkennung, die viel zu ungenau reagiert und immer gleich wieder den Fön abschaltet wenn wir unsere Hände nicht wie wild unter der Lichtschranke hin und her schütteln.
Oder hängt im Lieblingsetablisement für das Feierabendbier neben dem Waschbecken einer dieser Endlostücherhalter die entweder dauerfeucht sind, als würden diese ständig immer wieder zurück gedreht? Ist er vielleicht schon wieder am Ende angelangt, sodass Sie sich die Hände notdürftig an Ihrer Hose abklopfen müssen?
Bestenfalls haben Sie aber einen Einwegpapierspender erwischt, der zumindest hygienisch einwandfrei aber wenig umweltschonend ist? Wie, das Papier ist schon wieder leer? Read the rest of this entry »
Danke Plantronics
Mittlerweile hat mein Plantronics Voyager 510 Bluetooth Headset einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immernoch einwandfrei. Nicht jeder kommt mit Riesenakku hinter dem Ohr zurecht – der Miniaturwarn hält ja in den letzten Jahren bei allerlei Dingen an, die man sich ins Ohr stecken kann.
Doch nach der bisherigen Nutzung und einer längeren Zeit im Auto während eisiger Temperaturen war der Schaumstoff des Ohrstöpsels stark angegriffen und brüchig. Nach einer Support-Anfrage über das Kontaktformular an Plantronics erhielt ich nach zehn Tagen die Rückmeldung, dass man mir unbürokratisch Ersatz per Post zukommen lässt. Das nenn ich mal Kundenservice. Die andere Alternative wäre ein neues Headset gewesen.
Gesagt, getan. Nach einiger Zeit erhielt ich einen flachen C4 Umschlag in dem ein komplettes Set aller verfügbaren Ohrstöpsel und Windschutzaufsätze vorhanden war. Mittlerweise setze ich das Headset wieder ein. Sogar mit dem spritzwassergeschützten Mobilteil DeTeWe Aastra 630D mit Bluetooth-Funktion lässt sich das Plantronics Voyager 510 koppeln.
How-To: Downgrade der Microsoft Zugriffslizenzen
Eine Menge Unklarheiten scheint es derzeit noch bei einem erforderlichen Downgrade der 14-stelligen Microsoft Server 2008 Zugriffslizenzen auf die 25-stellige 2003er Variante zu geben. Dies wird in letzter Zeit immer häufiger praktiziert, da 2003er Zugriffslizenzen nur noch eingeschränkt lieferbar sind, aber noch viele Unternehmen Microsoft Windows Server 2003 Betriebssysteme im Betrieb einsetzen. Laut Microsoft ist das Downgrade nach bestimmten Regeln ohne Weiteres möglich. Lediglich etwas Geduld sollte man mitbringen. Wie es scheint, weiß auch nicht jeder Mitarbeiter an der Microsoft Hotline gleich bescheid und verwechselt die CAL Lizenzen auch mal mit den Terminalzugriffslizenzen.
So wirds gemacht:
- Bei der Hotline 00800 – 2 28 48 28 3 oder 069 – 500 700 25 anrufen
und dabei je nach Auslastung viel Geduld ( > 15 Minuten) mitbringen. - Falls man noch kein Microsoft Kunde ist seine Kundendaten angeben und das Downgrade beantragen
- Man erhält eine Bearbeitungsnummer
- Die Bearbeitungsnummer am Besten mit einem kurzen Anschreiben und der Originalrechnung des Lieferanten (die Lizenznummern müssen darauf enthalten sein!) an die Faxnummer 01805 – 251190 senden. Ein Lieferschein hatte bei mir auch gereicht ich würde allerdings die Rechnung bevorzugen.
- Man erhält an die im Telefonat angegebene Emailadresse eine Bestätigung wenn das Fax eingegangen und in Bearbeitung ist
- Nach zwei bis drei Tagen (je nach Auslastung) erhält man die 25-stelligen Lizenzcodes für seinen Microsoft Windows Server 2003 ebenfalls an die ursprünglich angegebene Emailadresse
- Alternativ kann man die Anfrage statt per Fax auch an die Emailadresse
direct-mar@msdirectservices.com richten
Bitte nicht kontaktieren…
Es ist ein Unding und verbreitet sich schleichend: Unpersönliche, anonyme und alleinstehende Kontaktformulare.
Einst gepriesen für effektiven Spamschutz, sind sie mittlerweile durch immer bessere Email-Spamfilter eigentlich überflüssig. Sie selbst sind bei schlechter Implementierung sogar eher eine Gefahr für die Sicherheit des Servers. Oft muss ein Captcha vorgeschaltet werden, um sich vor dem eigenen Formular und unerwünschtem Spam zu schützen. Das Ausfüllen überflüssiger Felder wird in Zeiten der eigentlich erforderlichen Datenvermeidung dem Nutzer aufgezwungen. Je nach Browser lässt sich das grundsätzlich zu kleine Fenster für die eigentliche Nachricht nicht immer selbst vergrößern.
Je nach Länge des Textes und Dauer der Eingabe ist nach einem zittrigen Klick auf den Absenden-Button der Text unwiderbringlich in einem Session Timeout verloren gegangen. Na dann lieber nochmal vorher per Copy-Paste zur Sicherheit auf dem Schreibtisch zwischenspeichern. Ein ausweichender Klick auf das Impressum offenbart dann entweder ein unvollständig gepflegtes Impressum, nur die Telefonnummer der Zentrale oder einen Ansprechpartner ohne Emailadresse. Wirklich schade. Oft wirkt dies wie eine Barriere. Dabei bietet der Inhaber durch seine Webseite doch eigentlich an mit ihm in Kontakt zu treten, oder?
Dann lobe ich doch eher das Projekt Kundenzufriedenheit bei 1und1, auch wenn ich dort kein Kunde bin.
Das strahlt Persönlichkeit aus.
Der direkte Kontakt über eine Email-Adresse, ein damit verknüpfter Name und noch besser ein Bild mit einem Lächeln des Gegenüber macht die Kontaktaufnahme leichter und viel persönlicher. Selbiges lässt sich auch als Email-Signatur sehr gut einsetzen.
Durch die Angabe einer direkten Email-Adresse lässt sich als Absender auch die eigene persönliche Email-Signatur (sofern man eine hat) und das gewohnte Email-Programm nutzen und ggf. auch gleich Bilder anhängen, wenn dies nötig ist. Stattdessen bestehen durch das Kontaktformular mehrere Barrieren.
Wenn schon ein Kontaktformular vorhanden ist, würde ich mir sinnvolle Auswahlmöglichkeiten als Betreff wünschen, die idealerweise auch gleich zu den entsprechenden Abteilungen statt zentralisiert verteilt werden. Alles machbar aber oft vernachlässigt. Ein eindeutiger Hinweis nach dem Absenden, dass die Nachricht angekommen ist sowie die Angabe dass innerhalb einer bestimmten Zeit auf die Anfrage geantwortet wird wäre von Vorteil. Dann kann der Absender trotz der Anonymität die das Formular ausstrahlt, mit einer zeitnahen Beantwortung seiner Anfrage rechnen.
Wie sieht es bei Ihnen und Ihrer Webseite aus? Haben Sie auch eines der tausend anonymen Kontaktformulare und wollen dies nun mit der Ihrem eigenen Konterfei ändern?
Wer mir hier zu diesem Blog einen Kommentar hinterlassen möchte muss leider auch ein Formular benutzen, dieses aber ganz ohne Captcha mit Fremdsprache. Hier geht es aber nicht anders und ist durchaus sinnvoll.
Hilfreich: USB Overdrive für den Mac
Geborene PC Anwender und Spätumsteiger auf den Mac bemerken häufig einen kleinen aber für Sie doch sehr deutlichen Unterschied bei der Bedienung der Maussteuerung. Was bei der Bewegung der Maus am PC klar und direkt auf dem Bildschirm umgesetzt wird, wirkt am Mac oft verzögert mit einem leicht “weicheren Bewegungsgefühl” des Cursors.
Dies tritt verstärkt bei Mäusen von Drittanbietern auf. Trotz Installation z.B. des Logitech Control Center lässt sich die Verzögerung bei einer MX310 aber nicht zufriedenstellend beheben.
Lediglich die normalen Mauseinstellungen liesen sich dann besser konfigurieren.
Erst nach einiger weiterer Recherchen kam ich auf das Tool USB Overdrive, mit dem sich verschiedene Mäuse mit verschiedenen Profilen einstellen und speichern lassen und die verspürte Verzögerung durch erweiterte Treiber wie aufgelöst erscheint.
Nach der Installation und einem Neustart ist es ein völlig anderes, neues oder vielleicht besser gesagt altbekanntes Gefühl. Das Ansteuern von exakten Punkten bei der Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop oder navigieren zwischen Buchstaben und Wörtern zur Formatierung von Texten geht nun wieder sehr gewohnter von der Hand.
Mafia Krimidinner an Sylvester
Ein ganz besonders kurzweiliger Zeitvertreib war dieses Sylvester ein Krimidinner mit passendem italienischen Essen. Gespielt wurde in den 1930er Jahren im Mafia-Milieu in den USA.
Ausgangspunkt des Mythos der Familie ist ein Mord, welcher während dem Abend passiert. Dabei sind die Rollen bereits im Vorfeld verteilt. Wenige Wochen oder Tage vorher erhalten die Teilnehmer kleine Kuverts mit der eigenen Rollenbeschreibung und den entsprechenden Anweisungen.
Dabei erfährt man auch ob man der Mörder ist oder nicht. Nur der Mörder darf lügen, um sich vor allzu konkreten Fragen am Abend zu schützen. Alle anderen müssen die Wahrheit sagen.
Am Sylvesterabend waren alle da. Doch nicht mehr die alten Bekannten und Verwandten der echten Familie sondern Don Pedro, Francesco, Maria und Donatella Caliente, Luigi Mercurio, Pater Antonio, Lucia Cortini, Monica Millano und optional der Consigliere Carlo A. Fisher sowie Claudia das Hausmädchen, welche uns an dem Abend verköstigte.
Natürlich war auch jeder zu dem Themenabend entsprechend gekleidet. Auch der Geigenkasten durfte natürlich nicht fehlen. Hier möchte ich mich ganz herzlich bei Uta Böhm, Geigenbauerin aus Bühl bedanken, die mir freundlicherweise sogar gleich zwei Geigenkoffer als Auswahl zur Verfügung stellte. Durch das Alter der Geigenkoffer von ca. 80 und 100 Jahren passten sie sogar genau in die Historie des Krimidinners.
Krimidinner lassen sich auch außerhalb der heimischen 4 Wände in einer großen Anzahl von Städten buchen. Dabei kann man entspannt kulinarisch schlemmen und sich auf den Spuren von Sherlock Holmes bewegen. Passende Locations gibt es dabei von der Ritterburg bis zum edlen Hotel.
